Geldblockaden lösen: Warum mehr Geld sie nicht auflöst (und was wirklich hilft)

12. August 2026

Wenn ich genug Geld habe → bin ich sicher.

Wenn ich genug Geld habe → bin ich frei.

Wenn ich genug Geld habe → kann ich entspannen.

Wenn ich genug Geld habe → kann ich endlich meinen Traum leben.

Kommt dir einer dieser Gedanken bekannt vor?

Dann lass mich direkt mit der Tür ins Haus fallen: Genau hier liegt die Ursache einer falschen Prägung – die eigentliche Geldblockade –, die über deinen Umgang mit Geld bestimmt. Weil du das, was du dir wünschst, also

  • sicher sein
  • frei sein
  • entspannen 
  • Traum leben

 

auf Geld projizierst. 

Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass mehr Geld nicht automatisch diese Wünsche erfüllt oder deine Geldblockaden löst?

In diesem Blogartikel erläutere ich, warum du Sicherheit, Freiheit und Leichtigkeit so oft an Geld knüpfst und warum mehr Geld allein daran nichts verändert.

 

1. Die 3 Geldblockaden-Muster

Wenn es um Geldblockaden geht, gibt es meiner Erfahrung nach 4 verschiedene Muster, die sich zeigen:

 

1.1 Du verdienst Geld, aber es reicht nie.

Geld kommt rein, aber es bleibt nicht. Diese Geldblockade zeigt sich so:

➝ Am Monatsende ist immer mehr Monat als Geld übrig.

➝ Oder egal, wie viel du verdienst: Es fühlt sich nicht nach genug an.

➝ Mit steigendem Einkommen steigen häufig auch deine Ausgaben, sodass am Ende des Monats wieder mehr Monat als Geld übrig ist.

➝ Es gibt immer wieder eine neue Summe, bei der du denkst: Dann müsste es endlich reichen. Hast du diese Summe, reicht es trotzdem nicht.

Das ist kein Zufall, sondern ein unbewusster (Schutz-) Mechanismus deines Gehirns, das Geld als 

  • gefährlich / riskant
  • schmutzig 
  • verlogen
  • manipulativ
  • schlecht

usw. verknüpft hat. Ganz automatisch und ohne dass es dir bewusst ist, wirst du dein Geld immer wieder los. Dein Verhalten mit Geld macht sichtbar, was Geld für dich bedeutet.

Das Paradoxe daran: Dein alltägliches Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit kann riesig sein. Entscheidend ist, mit was du Geld unbewusst assoziierst.

Es kann sein, dass du direkt Erfahrungen gemacht hast, die die unbewusste Assoziation gestärkt haben. Tatsache ist, dass dir ein spezifischer Umgang mit Geld von deinen Erziehungsberechtigten vorgelebt wurde. Daher ist es wahrscheinlicher, dass du indirekte Erfahrungen mit “Geld ist schlecht oder gefährlich” abgespeichert hast. In der Regel kommen hier direkte und indirekte Erinnerungen und Assoziationen zusammen, die für Geldblockaden sorgen.

 

1.2 Du hast Geld, aber du hast Angst, es auszugeben.

Geld kommt regelmäßig (oder unregelmäßig) rein, aber bei jeder Geldausgabe fühlst du dich unsicher und willst daran festhalten. Bei dieser Geldblockade läuft es so:

➝ Du hast Rücklagen, hast aber trotzdem Angst, nicht genug zu haben.

➝ Wenn du Geld ausgibst, fühlst du dich ohnmächtig oder schlecht.

➝ Du hältst an einem bestimmten Kontostand fest.

➝ Weniger Geld auf dem Konto löst unmittelbar Unsicherheit oder Angst aus.

Auch hier findet sich ein unbewusster Schutz-Mechanismus deines Gehirns, das durch direkte und indirekte Erfahrungen abgespeichert hat, dass wenig Geld = Überlebenskampf bedeutet. Die Konsequenz: Du hältst um jeden Preis an deinem Geld fest, denn Geld sichert deine Existenz.

Geld bedeutet für dich Sicherheit: Je mehr Geld du in Rücklagen, auf Konten, bar, als Investitionen oder sonstige finanzielle Puffer hast, desto sicherer fühlst du dich.

Wenn du Geld ausgibst, gibst du damit auch ein Stück Sicherheit her. Deshalb entsteht ein Gefühl von Ohnmacht. Das kann subtil sein, das kann auch sehr deutlich wahrnehmbar sein. 

Verdienst oder bekommst du kurzfristig mehr Geld, fühlt sich das richtig gut für dich an. In dem Moment entspannst du, weil du dich für einen Moment sicherer fühlst als vorher. 

Das Problem: deine individuelle Sicherheitsgrenze verschiebt sich immer weiter, denn dein eigenes Sicherheitsgefühl verändert sich nicht. Und Geld kann dir nicht dauerhaft mehr Sicherheit geben, wenn du dich in dir und ohne Geld nicht sicher fühlst.

Wichtig: Rücklagen zu haben und Geld für schlechte Zeiten zurückzulegen, ist natürlich nicht per se problematisch. Problematisch wird es, wenn das verknüpfte Gefühl mit Geld Ohnmacht, Angst und Kontrollverlust ist.

Manchmal kann es sein, dass du Geld um jeden Preis loswerden und an Geld um jeden Preis festhalten  in unterschiedlichen Lebensbereichen kennst.

 

1.3 Du hast faktisch zu wenig Geld für deine Ausgaben.

Du verdienst Geld. Es ist faktisch aber nicht genug, um deine Ausgaben zu decken. Oder du hast bzw. verdienst kein Geld. Das Resultat hier ist oft: Kredite, Verschuldung, Insolvenz. Auch das ist eine Geldblockade – nur mit anderen Ursachen:

Hier kommen verschiedene Mechanismen zusammen: 

Auf der einen Seite ein fehlendes Gefühl für den eigenen Wert, so dass du

  • deine eigene Leistung unter Wert verkaufst
  • dich nicht traust, mehr zu verlangen
  • mehr gibst (Zeit, Energie, Ressourcen), als vereinbart wurde
  • möglicherweise ein enormes fachliches oder persönliches Potenzial hast, aber es finanziell nicht übersetzt bekommst.

 

Was hier gleichzeitig hinzukommen kann: Du sabotierst dich zusätzlich, weil du deine Ausgaben nicht reduzierst in Zeiten, in denen weniger Geld reinkommt – teilweise bis in die Insolvenz. Die Geldblockaden wachsen.

Wichtig: Die ökonomische Entwicklung beeinflusst unser Leben stark.

2021 und 2022 hat eine massive Inflation stattgefunden, deren Auswirkungen wir auch im Jahr 2026 immer noch stark spüren. Die Preise für nahezu alles, vor allem Energie und Lebensmittel, sind enorm gestiegen. 

Das bedeutet leider nicht, dass Gehälter automatisch angepasst wurden. Oder, wenn du selbstständig bist, dass du deine Preise entsprechend angehoben hast, um bspw. keine Kunden zu verlieren.

 

1.4 Du hast genug Geld, fühlst dich gut damit und hast keine Geldblockaden.

Du verdienst genug. Du gehst verantwortungsbewusst mit deinem Geld um, sprich: Du legst etwas zur Seite für schlechte Zeiten oder um für etwas zu sparen. Du investierst in dich und deine Zukunft, deine Kosten sind alle gedeckt und du gibst dein Geld im vollen Vertrauen für schöne Dinge aus. Du erlebst Geld als fließend und Geld ist kein großes Thema für dich.

Dann ist das ganz wunderbar! Dieser Blogartikel ist nur nicht für dich gedacht. 😉

Vielleicht hast du dich in einem dieser Szenarien wiedererkannt.

Und wenn ja, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass du bereits viel Energie darauf verwendest, deine Geldblockaden und Geldprobleme über mehr Geld zu lösen.

Dann beginnt die Suche nach der Lösung im Außen: Viele versuchen mehr Geld über eine (nebenberufliche) Selbstständigkeit zu generieren. 

Dabei geht es primär um Umsatz, Reichweite, Kunden, der nächste Businesskurs, das nächste Umsatzziel. All diese Komponenten führen dazu, dass du mehr Geld verdienst. Du versuchst, über dein Business genau das Gefühl herzustellen, das dir bisher fehlt.

Grundsätzlich kann es natürlich eine gute Idee sein, mehr Geld zu verdienen.

Aber was, wenn mehr Geld gar nicht das Problem löst, das du eigentlich lösen möchtest?

 

2. Was soll Geld für dich eigentlich lösen?

Die wenigsten Menschen wollen Geld um des Geldes willen. Sie wollen das Leben, das sie sich davon versprechen.

Die meisten Menschen streben nach mehr Geld, ohne zu wissen, was Geld ihnen eigentlich konkret bringen soll.

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass Geld neutral ist. In gewisser Weise stimmt das auch. Denn Geld ist das Tauschmittel für etwas, das psychologisch ein bestimmtes Gefühl in dir erzeugen soll, nämlich: 

  • Sicherheit und Kontrolle
  • Freiheit und Unabhängigkeit
  • Entspannung und Sorglosigkeit
  • Spaß und Freude
  • Leichtigkeit und Zwanglosigkeit

 

Ein Geldstück oder Schein hat einen Wert zugeteilt bekommen, z.B. 50 Cent oder 100 Euro, und wir kaufen etwas mit dem Geld, das diesem Wert entspricht. 

Deshalb projizieren wir die Zustände und Gefühle, die wir eigentlich erleben wollen, auf Geld. Weil wir wissen: Geld ermöglicht uns das, was wir uns wünschen, zum Beispiel eine Reise oder ein Auto für Freiheit oder ein eigenes Haus für Sicherheit.

Wir versuchen also, ein inneres Bedürfnis über eine äußere Zahl zu erlangen.

Hast du dich schonmal gefragt, WARUM du (mehr) Geld haben möchtest? Oder was das konkrete Bedürfnis ist, das sich hinter deinem Geldwunsch versteckt?

Genau hier setzt EMDR an: Mit EMDR werden die Bedeutungen, die mit deinen Prägungen, deinen Geldblockaden und deinen direkten sowie indirekten Gelderfahrungen assoziiert sind, neu im Gehirn verknüpft. Dadurch kannst du eine ganz neue Realität erschaffen und nimmst Gehirn, Nervensystem und Emotionen gleich mit – dazu gleich mehr.

 

3. “Wenn…, dann…”: Wenn du dein Ziel an Bedingungen knüpfst

Ich bin mir ganz sicher, dass du dein Glück, deine Sicherheit oder Freiheit schon mal an Bedingungen geknüpft hast – ob bewusst oder nicht.

“Wenn ich genug Geld habe, dann bin ich sicher.”

Wenn ich genug Geld habe, dann bin ich frei.”

Wenn ich genug Geld habe, dann kann ich entspannen.”

Wenn ich genug Geld habe, dann kann ich endlich meinen Traum leben.”

„Wenn ich erst …, dann …“, ist eine Bedingung, die du unbewusst an etwas stellst, das A) noch gar nicht eingetreten ist und B) vielleicht nie eintreten wird. 

Es verschiebt dein Leben auf später. Aber was, wenn später nie kommt?

Hierbei geht´s nicht um fehlende Motivation oder Disziplin. Diese Logik wird oft so selbstverständlich von Familie, Gesellschaft und eigenen Erfahrungen übernommen, dass wir sie gar nicht mehr hinterfragen.

Es ist psychologisch betrachtet auch eine Art Schutzmechanismus, denn wir wissen unbewusst oft ganz genau, dass “sicher”, “frei”, “entspannt” oder “glücklich” damit zusammenhängt, dass wir uns oder etwas in unserem Leben verändern. 

Veränderung ist zwar das Natürlichste der Welt (Evolution), aber unser Gehirn grätscht ganz gerne mal dazwischen. Das Gehirn will nämlich eine einzige Sache: sicher sein. 

Unser Gehirn ist darauf ausgerichtet, Gefahren zu vermeiden und möglichst effizient mit Energie umzugehen. Deshalb hält es uns gerne im Bekannten – unabhängig davon, ob das Bekannte tatsächlich gut für uns ist.

 

3.1 “Wenn…, dann…” in Bezug auf Geld

Wenn du dich weiter oben in den ersten 3 Geldblockaden (1.1. bis 1.3) wiedergefunden hast, dann wirst du sehr wahrscheinlich viel Zeit und Energie damit verbringen, herauszufinden, wie du mehr Geld verdienen kannst. Die erste Wahl: eine (nebenberufliche) Selbstständigkeit.

Das ist grundsätzlich eine super Idee und nur logisch!

Allerdings findet sich häufig auch hier eine an Erfolg verknüpfte Bedingung: 

„Wenn ich 5.000€ verdiene, dann kann ich entspannen.“

Irgendwann werden es 8.000€. Dann 10.000€. Entspannen kannst du trotzdem nicht.

Oder: „Wenn ich genug Rücklagen habe, kann ich endlich frei sein / kündigen / mehr reisen / meine Stunden reduzieren etc.“

Die “Wenn…, dann…”-Logik verschiebt sich mit jedem neuen Geld-Ziel. 

Warum? Weil dein Bedürfnis nach Sicherheit, Freiheit oder Leichtigkeit nichts mit Geld an sich zu tun hat.

Du wartest also nicht unbedingt auf mehr Geld. Du wartest auf das Gefühl, das du dir von mehr Geld versprichst.

Aber warum reicht es dann nicht, einfach zu erkennen, dass du Sicherheit, Freiheit oder Entspannung an Geld geknüpft hast?

Weil du Geld nicht nur mit deinem Verstand bewertest.

 

4. Warum du Geld nicht nur mit deinem Verstand bewertest

Ich habe bereits erwähnt, dass Geld faktisch neutral ist. 

Nur ist es das für uns Menschen nie. Geld ist emotional aufgeladen, weil das, was wir fühlen wollen, auf Geld projizieren. Geld ist unser Tauschmittel und bestimmt daher über die Wertigkeit von Dingen und Erfahrungen.

Wie Geld emotional konkret aufgeladen ist, hängt von deinen individuellen Erfahrungen aus deiner Kindheit und von deiner Sozialisation innerhalb deiner Familie, Kultur und Gesellschaft ab. 

Geld kann unbewusst mit Sicherheit, Gefahr, Verlust, Kontrolle, Freiheit oder Zugehörigkeit verknüpft sein. Oder alles zusammen.

Deshalb können zwei Menschen dieselbe finanzielle Situation völlig unterschiedlich erleben: Ein Mensch kann 20.000€ auf dem Konto haben und in Angst leben. Ein anderer Mensch kann sich mit 20.000€ auf dem Konto seines Lebens erfreuen.

All das, was dich bewusst und unbewusst geprägt hat, ist in deinem Gehirn und Nervensystem abgespeichert. 

Dein Gehirn greift in erster Linie auf die neuronalen Netzwerke in deinem Gehirn zu, die unbewusst und automatisiert sind, da sie kaum Energie verbrauchen.

Du kannst rational denken: „Ich habe genug.“ Und dich trotzdem unsicher fühlen, wenn dein Kontostand sinkt.

Du kannst dir sagen: „Ich möchte Geld für mich ausgeben.“ Und trotzdem Angst, Schuld oder Kontrollverlust fühlen.

Entscheidend ist, wie du dich eigentlich fühlst. Das kannst du daran erkennen, welche Gedanken, Überzeugungen und Reaktionen automatisiert in dir ablaufen, ohne dass du darüber nachdenkst.

Anders ausgedrückt: Das, was über deinen Kontostand entscheidet, sind unbewusste Überzeugungen und Geldblockaden, die zu deinen Geldproblemen führen.

Das erklärt, warum reine Mindset-Arbeit nicht ausreicht. 

 

5. Was wird möglich, wenn du deine Geldblockaden auflöst?

Die eigentliche Arbeit findet im Hier und Jetzt statt: dich im Hier und Jetzt sicher, frei, entspannt oder glücklich zu fühlen, statt irgendwann in der Zukunft mit Summe x auf deinem Konto. Und all diese Zustände von Geld zu entkoppeln.

Du darfst selbstverständlich auch alles für dich und deine Liebsten in Zukunft wollen: mehr Geld, mit deiner Selbstständigkeit erfolgreich sein, ein freies und entspanntes Leben leben.

Solange du dein inneres Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl aber von Geld abhängig machst, wirst du die subtile Angst, das Unbehagen oder das Ohnmachtsgefühl jedes Mal, wenn du Geld ausgibst, nicht loswerden. Denn mehr Geld wird deine Geldblockaden nicht lösen – kann es nicht, jedenfalls nicht auf einer tiefen Ebene.

Es ist möglich, Geld zu sparen, ohne daran festzuhalten.

Du kannst Geld ausgeben, ohne dass dein Körper sich zusammenzieht oder Alarm schlägt.

Es ist genauso möglich, weniger zu verdienen, ohne dich automatisch unsicher oder gescheitert zu fühlen.

Du kannst mehr Umsatz machen oder verdienen, ohne dass die nächste Zahl sofort zur neuen Voraussetzung für Sicherheit wird.

Und du kannst dein Leben genauso gut jetzt leben, statt es auf die nächste Summe x zu projizieren.

 

5.1 Das beste Beispiel: bin ich.

Auch ich habe mal mehr und mal weniger Geld – das ist normal. Vor wenigen Jahren hat mich das stark beeinflusst: In Phasen mit weniger Geld bin ich nicht gereist, nicht surfen gegangen, habe mir vieles nicht erlaubt und habe in Angst gelebt, Geld auszugeben.

Inzwischen ist das anders, auch durch meine eigene Arbeit mit EMDR. Ich mache weder mein Glück noch Sicherheit am Geld fest, sondern vertraue darauf, dass ich immer versorgt bin im Hier und Jetzt. Deshalb gehe ich auch in finanziell schwächeren Phasen weiterhin mehrere Monate im Jahr reisen und surfen und halte mein Geld nicht (mehr) fest.

Du musst nicht erst finanziell dort sein, wo du hinwillst, um dich heute schon sicher, frei und lebendig zu fühlen.

 

6. Wie du deine Geldblockaden wirklich auflöst

Dein Mindset zu untersuchen auf Geld-Glaubenssätze, die Geld ablehnen, und dir neue Glaubenssätze zu überlegen, die förderlich sind, um deine Geldblockaden zu lösen, ist ein erster guter Schritt. 

Neue Gedanken allein verändern aber nicht automatisch eine alte emotionale – und vor allem automatisierte – Reaktion.

Wie bereits erwähnt: Du kannst rational wissen, dass du sicher bist, und dich trotzdem nicht sicher fühlen.

Deshalb geht es nicht nur darum, anders über Geld zu denken, sondern anders darauf reagieren zu können und dich dabei sicher zu fühlen.

Die eigentliche Frage ist: Was hat dein System über Geld gelernt? 

Das schließt bspw. folgende Fragen mit ein: 

  • Welche Erfahrungen, Gefühle und unbewussten Schutzmechanismen hängen heute noch daran?
  • Was passiert in deinem Körper, wenn Geld weniger wird?
  • Wie fühlst du dich, wenn du mehr Geld ausgibst?
  • Und was passiert, wenn du mehr verdienst?

 

Es geht vielmehr um die unbewusst gespeicherten Verknüpfungen und Automatismen als darum, wie du bewusst über Geld denkst.

Wichtig: Du kannst versuchen, dir diese Verknüpfungen und Automatismen bewusst zu machen. Das Bewusstsein darüber und Wissen allein reichen aber nicht. Die Verknüpfungen und Automatismen müssen im Gehirn neu “programmiert” werden. 

Du kannst es dir so vorstellen, als würde eine Festplatte neu bespielt werden mit neuen Informationen, während sich die alten gespeicherten Informationen lösen.

Wenn du diese Verbindung wirklich verändern möchtest, reicht es also nicht, sie nur zu verstehen. Du musst deinem System ermöglichen, eine neue Erfahrung damit zu machen.

 

6.1 Aus der Praxis

Eine Klientin kam eigentlich wegen eines ganz anderen Themas zu mir: Sie wollte ihr Kindheitstrauma aufarbeiten, was im Thema Erlaubnis mündete. Der Erlaubnis, groß zu träumen, wirklich sie selbst zu sein. Als wir das lösten, zeigte sich, wie tief ein altes, festgefahrenes Familienthema rund um ihr Erbe damit verwoben war. Heute erfüllt sie sich einen Traum, den sie lange für unerreichbar gehalten hat: ihr eigenes großes Haus mit Werkstatt. Nicht, weil sie plötzlich mehr Geld hatte, sondern weil sich etwas gelöst hat, das ihr vorher im Weg stand.

Genau deshalb reicht es nicht, noch einen Money-Mindset-Kurs zu machen und sich ein paar neue Glaubenssätze aufzuschreiben.

Mit EMDR arbeiten wir genau an diesen emotionalen und automatisierten Verknüpfungen. Nicht indem du dir einredest, dass du sicher bist – sondern indem dein System neue Erfahrungen machen kann.

Wie EMDR genau funktioniert, kannst du in diesem Blogartikel nachlesen.

 

7. Du brauchst nicht mehr Geld, um sicher oder frei zu sein

Ich bin sicher, du hast dich beim Lesen an der einen oder anderen Stelle wiedererkannt.

Vielleicht ist dir klar geworden, dass du gar nicht unbedingt auf mehr Geld wartest – sondern auf das Gefühl von Sicherheit, Freiheit oder Leichtigkeit, das du dir davon versprichst.

Und vielleicht hast du gerade gemerkt, dass du diese Gefühle nicht erst mit der nächsten Umsatz- oder Gehaltsstufe erreichen musst.

Wenn du deine Geldblockaden lösen und deine Verbindung zu Geld wirklich verändern möchtest, lass uns genau dort ansetzen: 

In einer EMDR-Session schauen wir uns an, welche emotionalen und automatisierten Muster hinter deinem Umgang mit Geld liegen – und arbeiten daran, diese zu verändern.

Du musst nicht erst mehr verdienen, um dich sicherer zu fühlen. Du kannst jetzt anfangen. Buch dir hier deinen ausführlichen EMDR Ersttermin: https://calendly.com/marieredecker/emdr

Wenn du mich vorab unverbindlich kennenlernen möchtest, buch dir hier deinen kostenlosen 15 Minuten Connection Call: https://calendly.com/marieredecker/connection

Love, Marie

 

Weitere Ressourcen

Was ist EMDR? Und warum wirkt es so verdammt befreiend?

EMDR für Selbstständige: Blockaden lösen und Energie gewinnen

Wie du aufhörst, dich selbst zu sabotieren

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Ich bin Marie

Reisende, Surfende, Mentorin, Brainlog® und EMDR Coach. Astrologin und Gene Keys Guide.

Ich begleite Menschen, die sich wünschen, wirklich frei zu sein — frei von den inneren Mustern, die sie immer wieder aufhalten. Ängste, Prokrastination, Sichtbarkeitsblockaden, People Pleasing — das sind keine Charakter-Fehler. Die sitzen tief. Im Nervensystem, im Unterbewusstsein, in Prägungen, die oft Jahrzehnte zurückreichen.

Astrologie, Human Design und die Gene Keys sind dabei meine Grundlage — sie zeigen, wer du wirklich bist und wo deine tiefsten Muster liegen.

Mit EMDR und Brainlog® lösen wir sie auf. Mit innerer Kindheilung und Selbstwert-Coaching nähren wir nach, was früher gefehlt hat.

Meine Mission: wirklich frei sein — und zeigen, dass es auch für dich möglich ist. Egal wo du gerade stehst.