EMDR & Selbstwirksamkeit: Wie du leicht und selbstbewusst lebst

04. Juni 2026

Wünschst du dir mehr Leichtigkeit? Dass nicht immer so schwer sein muss? Dass sich die Dinge für dich fügen?

Dann ist dieser Blogartikel für dich!

In diesem Artikel erfährst du, wie ich EMDR nutze, um selbst in meine eigene Selbstwirksamkeit zu kommen. Du erfährst, wie EMDR dabei hilft, selbstbewusst und leichter zu leben. Und wie du immer wieder in einen Zustand von Kohärenz zurück findest. Denn bist du in Kohärenz, bist du im Flow. Du fließt mit dem Leben. Das ist der Zustand, in dem dir die Dinge wortwörtlich nur so zufliegen. Sounds good? Let´s dive in!

Hi, ich bin Marie. Mentorin. Astrologin. Gene Keys Guide. Brainlog® und EMDR Practitioner. Reisende. Surfende. Spirituelle und ewig wachsende, freie Seele. Nach Jahren der inneren Arbeit hat EMDR meinem Tool-Koffer den letzten Schliff gegeben. Seitdem möchte ich es nicht mehr missen.

Anfangs wurde EMDR in der Traumatherapie – genauer bei der Behandlung von PTBS – eingesetzt. Heute findet EMDR vor allem in der Psychotherapie Anwendung sowie im Coaching Bereich. 

Aus meiner Sicht kann EMDR in sämtlichen Situationen gut eingesetzt werden, nicht nur bei Trauma. Nämlich überall da, wo wir es mit Blockaden, Ängsten oder Widerständen zu tun haben, wo wir das Gefühl haben, festzustecken, und wo wir uns aus etwas befreien wollen.

Im Artikel “Was ist EMDR? Und warum wirkt es so verdammt befreiend?“ erfährst du alles darüber, was EMDR genau ist, wie es wirkt und auf welchen Gebieten und bei welchen konkreten Situationen du es anwenden kannst.

 

Was bedeutet es, sich selbst im Weg zu stehen? 

Ich kenne das aus meinem Leben extrem gut, dass ich mich eingeengt fühle. Es fühlt sich so an, als könnte ich mich nicht frei bewegen. So, als würden mir sämtliche Optionen fehlen und als hätte ich keine andere Wahl. Ich sehe alles nur sehr beschränkt und fühle mich klein. 

Öfter als mir lieb ist, fühle ich mich als Opfer – so, als würde mir das Leben “Steine in den Weg legen”. Ich fühle dann Widerstand. 

Das Ergebnis: ich stehe mir selbst im Weg. 

Das kann in persönlichen Beziehungen sein. Das kann in meiner Selbstständigkeit sein. Das kann sich auf meinen Lebensstil auswirken. 

Eines der deutlichsten Beispiele hierfür ist das Thema Geld: Ich bin gerade für mehrere Wochen in Portugal in einem Co-Living/Surfing-Space (Stand: 03. Juni 2026) und habe heute Morgen am Frühstückstisch ein Gespräch mit einer Freundin geführt, die aufgrund von Geld ihren Job behält, der ihr überhaupt keinen Spaß macht. 

Auch wenn wir Geld in unserer Welt benötigen, habe ich mehrfach die Erfahrung gemacht, dass sich die Dinge immer irgendwie ausgehen. Bisher hatte ich immer ein Dach über dem Kopf, warme Kleidung und etwas zu essen. Und doch lassen wir unsere Entscheidungen so sehr von Geld beeinflussen.

Das ist genau das, was uns unbewusst und bewusst gesellschaftlich, familiär, persönlich vermittelt wird: Opfer von bestimmten Umständen – bspw. Geld – zu sein. Dabei ist mir wohl bewusst, dass ich in Deutschland sehr privilegiert lebe und es größere Umstände gibt (z.B. Krieg, Weltwirtschaftskrisen etc.), die einen tatsächlich einschränken können. 

Bleiben wir zunächst in der westlichen Welt: Ich glaube, die meisten kennen das Gefühl, eingeengt und Opfer eines Umstandes zu sein, sehr gut. Das Schöne ist jedoch: Wir können uns daraus befreien und Creator unserer eigenen Realität werden. 

Was es braucht, sich nicht mehr als Opfer der Umstände zu fühlen? 

Einen Perspektivwechsel, der nicht nur im Kopf passiert, sondern auf körperlicher und emotionaler Ebene fühlbar ist.

Es braucht das Gefühl, in dir sicher zu sein, als ob dir nichts passieren könnte, egal, was du tust. Dass du vom Leben getragen und supported bist, no matter what. Dann bist du in deiner Selbstwirksamkeit.

Das ist glücklicherweise nicht nur möglich, sondern gar nicht so kompliziert. 

 

Woher kommen Blockaden wirklich?

Geschichten, Identitäten, Glaubenssätze, Verhaltensweisen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, prägen uns vom ersten Atemzug an:

  • Wie wir gekleidet werden
  • Wie und wann wir gefüttert werden
  • Ob wir unseren Emotionen laut Ausdruck verleihen dürfen (schreien, weinen)
  • Ob jemand kommt und uns beruhigt (oder nicht)
  • Was wichtige Werte sind im Leben
  • Was Liebe ist und ob sie bedingungslos ist (oder nicht)
  • Wie die Gesellschaft funktioniert (Handel von Geld gegen Wert)
  • Wie und warum wir Geld verdienen und wie wir es ausgeben

 

Schauen wir nur wenige Generationen zurück, wird klar, dass es vor noch nicht allzu langer Zeit darum ging, für Sicherheit zu sorgen. Menschen, die durch Krieg, jeden Tag ums Überleben kämpfen mussten, hatten wenig Kapazität für Gefühle oder Selbstverwirklichung. 

Glücklicherweise hat sich das in den letzten Jahren massiv geändert, so dass wir, und alle folgenden Generationen, den Luxus haben, nach Sinn, Erfüllung und Freiheit zu streben, weil wir eine grundlegende Sicherheit leben (dürfen). 

Das heißt nicht automatisch, dass unser Gehirn und Nervensystem gleichschnell den Sprung zu Sicherheit gemacht haben. Teile unseres Gehirns, insbesondere das Stammhirn und die Amygdala hängen manchmal noch tief in der Steinzeit fest, in der ums blanke Überleben (Kampf oder Flucht) ging. 

Die Amygdala: Freund oder Feind?

Jeder Mensch hat 2 Amygdalae, eine in der linken und eine in der rechten Gehirnhälfte. 

Zu den Hauptaufgaben der Amygdalae zählen, dass sie maßgeblich an der Entstehung, Bewertung und Speicherung von Emotionen beteiligt sind, insbesondere bei Angst und Furcht. Und dass sie als Frühwarnsystem funktioniert und bei Gefahr sofort körperliche Stressreaktionen auslöst (Fight-or-Flight).

Der von mir eben angesprochene innere Widerstand, das “sich eingeengt fühlen” und nicht vorankommen, hat weder mit Disziplinmangel, noch mit einem falschen Mindset zu tun. Es kommt stattdessen von nicht gefühlten und unterdrückten Emotionen. Mit alten Narrativen, die der Zugehörigkeit und Identität dienen, und mit nicht integrierten Erfahrungen – entweder eigenen Erfahrungen oder Erfahrungen der Eltern und Großeltern, die unbewusst vorgelebt wurden. Das Nervensystem schützt, selbst wenn der Schutz schon lange nicht mehr nötig ist.

Heutzutage zeigen sich diese innere Blockaden folgendermaßen:

  • Ängste, z.B. vor Sichtbarkeit, Verletzlichkeit, Versagen etc.
  • Prokrastination, obwohl der Herzenswunsch klar ist
  • Burnout: ein Körper, der starr / steif und ausgebrannt ist, obwohl gleichzeitig der Kopf Endlos-Schleifen dreht
  • People Pleasing, um es anderen recht zu machen (und geliebt zu werden)
  • Über Grenzen hinaus leisten, um wertvoll zu sein (und geliebt zu werden)
  • Kompromisse leben, obwohl man weiß, dass es einem nicht entspricht (z.B. der gut bezahlte Job, der Geld sicherstellt)

 

Energetische Systeme wie Astrologie, Human Design oder die Gene Keys zeigen uns diese Themen ziemlich präzise als Schatten, Nicht-Selbst-Themen und Konditionierungen. Sie sind deshalb so hilfreich, weil sie das benennen und aufzeigen, was wir vielleicht schon von uns kennen und fühlen, aber noch gar keine Worte dafür hatten.

 

Was ist Kohärenz — und was hat sie mit dem Fluss des Lebens zu tun? 

Was ich immer wieder höre:

“Ich will frei sein.”

“Ich möchte frei entscheiden können, was ich mit meiner Zeit und meinem Leben anfange.” 

“Ich möchte, dass es sich leichter anfühlt – nicht mehr so schwer.”

“Ich will meinem Herzen folgen, aber es ist so schwer.”

“Ich wünsche mir, dass mir alles zufliegt.“ 

Buzz-Words wie Ease, Leichtigkeit, Magnetismus, Anziehung und Manifestieren lösen eine Sehnsucht aus, die Sehnsucht, nicht mehr kämpfen zu müssen – sondern einfach zu sein.

Hier kommt Kohärenz ins Spiel: Nach meinem Verständnis ist Kohärenz ein fließender Zustand. Deine Innenwelt (Gefühle, Emotionen, Gedanken, Bewusstsein und Unterbewusstsein) sind im Einklang mit deiner Außenwelt (Menschen, Tätigkeiten, Aufgaben, Umwelt). 

Sind Innen und Außen im Einklang, haben wir den Eindruck, alles fließt. Dann fühlt sich das Leben plötzlich leicht an. Du fühlst dich, als könntest du Bäume ausreißen und alles erreichen, was du dir vorgenommen hast.

Es ist kein Widerstand da. Denn wenn der Widerstand weg ist, fließt das Leben.

Das heißt nicht automatisch, dass alles perfekt ist. Perfekt gibt es nicht. Ohne Widerstände, Schmerz und Herausforderungen bewegt sich der Mensch selten von allein. 

Veränderung passiert immer noch am ehesten, weil etwas weh tut (Schmerz: weg-von-Motivation), statt dass wir uns freiwillig auf etwas zubewegen (Erfüllung: hin-zu-Motivation).

Aber es fühlt sich leichter an. 

 

Wir sind keine Maschinen: Kohärenz ist kein Dauerzustand

Kohärenz bedeutet nicht, 24/7 im Flow zu sein. Wie gesagt, der Mensch bewegt sich am ehesten immer noch aufgrund von Schmerz.

Aber ob du dein Leben als leicht und fließend empfindest, hängt von deiner Fähigkeit ab, schnellstmöglich gefühlt raus aus dem Opfer-Modus und rein in die Selbstwirksamkeit zu kommen. 

Wir haben ein spirituelles Gesetz der Polarität, das ich mir gerne vor Augen halte: 

  • Wenn etwas fließt, dann stockt es ab und zu auch mal. 
  • Wenn es große Highs gibt, gibt es entsprechend auch mal tiefe Lows. 
  • Wenn du dich frei fühlst, fühlst du dich im gleichen Ausmaß auch mal eingeengt.

 

Das ist ganz normal und nur allzu menschlich.

Deshalb ist es aber umso wichtiger, den Weg zurück in die Selbstwirksamkeit zu kennen. 

Der 1. Schritt dazu ist immer, die aktuelle Situation zu akzeptieren, wie sie gerade ist, und zwar auf allen Ebenen: körperlich, emotional, mental.

Aber allein der Schritt zur Annahme ist nicht immer möglich, geschweige denn leicht.

 

Wie EMDR ganzheitlich wirkt – weit über die Session hinaus 

Ich kenne das Gefühl nur allzu gut, wenn es sich so anfühlt, als hätte man gerade keine andere Wahl. 

Die Wahrheit ist: Du hast immer eine Wahl. Du siehst sie nur gerade nicht und fühlst dementsprechend auch nicht die Freiheit, dich zu bewegen.

Seitdem ich mit EMDR arbeite, hat sich das verändert. Sobald ich mich durch etwas in mir oder im Außen eingeengt fühle und nicht fähig, mehrere Optionen zu sehen, wende ich EMDR an und komme so innerhalb kürzester Zeit in einen anderen innere Zustand. 

In diesem Zustand fühle ich mich sicher, sehe mehr Möglichkeiten, fühle ich mich selbstbewusst und frei. Danach weiß ich meistens, was zu tun ist.

Eine Klientin von mir hat es ebenfalls so ausgedrückt: 

“Egal, was mir jetzt passiert, ich kann für mich einstehen. Mir kann nichts passieren. Ich fühle mich total sicher.”

Aus dieser inneren Sicherheit heraus hast du die Freiheit, alles so zu entscheiden, wie es dir wirklich entspricht.

In der Regel löst sich mit EMDR nicht nur das spezifische Thema, mit dem du in die Session kommst. 

Das spezifische Thema ist immer der primäre Grund, warum Menschen zu mir in die EMDR Sessions kommen. Im Artikel “Was ist EMDR? Und warum wirkt es so verdammt befreiend?” (interne Verlinkung) kannst du dir die Anwendungsgebiete von EMDR durchlesen.

Darüber hinaus habe ich beobachtet, dass sich zusätzlich verändert, wie dein Nervensystem generell auf Herausforderungen reagiert. Du fühlst dich insgesamt sicherer, selbstbewusster, selbstwirksamer. Du bist wesentlich resilienter und auch handlungsfähiger. 

Sprich: kohärenter – es fließt wieder und wird leichter.

 

Was durch Selbstwirksamkeit möglich wird

Löst du die oben angesprochenen Blockaden (es gibt noch wesentlich mehr), die teilweise Jahrhunderte lang von Generation zu Generation weitergegeben wurden, wirst du kohärenter. Du bist im Einklang mit dir und deiner Umwelt.

Was dadurch konkret in deinem Leben möglich wird?

So ziemlich alles: 

  • Du triffst Entscheidungen klar.
  • Du übernimmst Verantwortung für dich und dein Handeln.
  • Du grenzt dich gesund ab und stehst für deine Bedürfnisse ein.
  • Jobwechsel, der Start deiner Wunsch-Selbstständigkeit wird real. 
  • Du trittst aus der Opferrolle in deine eigene Wirksamkeit – in deine Selbstführung – ein.
  • Du bist herzoffener, weil du dich sicher in dir fühlst.
  • Du folgst deinem Herzen, statt nach Sicherheit zu streben, die dein Neanderthaler-Hirn in jeder Sekunde jeden Preis will.
  • Weil du (teilweise jahrelang) unterdrückte Gefühle endlich frei fließen lässt, werden körperliche Symptome, wie bspw. Burnout und Migräne, gemildert oder sogar ganz aufgelöst.

 

Der Effekt weniger EMDR Sessions ist enorm und auf allen Ebenen deines Lebens spürbar. 

 

Wie du mit EMDR immer wieder in den Flow zurück findest

Wie bereits angesprochen, bewegen wir Menschen uns meistens erst, wenn es richtig schmerzt. Viele suchen sich erst in der großen Krise Möglichkeiten, den Schmerz zu lindern – obwohl sie oft schon lange spüren und wissen, dass etwas nicht stimmt. 

Soweit muss ich es meiner Sicht gar erst nicht kommen. 

EMDR braucht keine große Krise oder einen radikalen Umbruch. Wenn du EMDR regelmäßig in Momenten anwendest, wo du merkst: ich bin im Widerstand, ich komme nicht voran, ich fühle mich eingeengt, unterstützt dich EMDR wunderbar, in deine Selbstwirksamkeit und damit zurück in die Kohärenz und in den Flow zu finden.

Das heißt nicht, dass du niemals einen radikalen Umbruch erleben wirst. Aber durch die Reprogrammierung mit EMDR im Gehirn und Nervensystem, bist du in der Lage, diesen Umbruch resilient, handlungsfähig und leichter zu deinen Gunsten zu navigieren.

 

Wenn du dich hier wieder erkennst, eine Angst, Blockade oder Widerstand auflösen möchtest oder den Wunsch nach Kohärenz, Flow und Leichtigkeit verspürst (ganz ohne Schmerz ;)), dann buch dir gerne deine 1:1 EMDR Session (online) mit mir. 

Hier kommst du ganz leicht zu meinem Kalendertool, wo du dir deinen Termin bequem aussuchst, bezahlst und direkt zum Onboarding-Formular weitergeleitet wirst.

Hast du Fragen? Dann schreibe mir eine E-Mail oder eine Nachricht bei Instagram.

 

Weitere Artikel:

„Was ist EMDR? Und warum wirkt es so verdammt befreiend?“

 

Weitere Ressourcen:

Mein Aligned Impact Podcast

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Ich bin Marie

Reisende, Surfende, Mentorin, Brainlog® und EMDR Practitioner. Astrologin und Gene Keys Guide.

Ich begleite Menschen, die sich wünschen, wirklich frei zu sein — frei von den inneren Mustern, die sie immer wieder aufhalten. Ängste, Prokrastination, Sichtbarkeitsblockaden, People Pleasing — das sind keine Charakter-Fehler. Die sitzen tief. Im Nervensystem, im Unterbewusstsein, in Prägungen, die oft Jahrzehnte zurückreichen.

Astrologie, Human Design und die Gene Keys sind dabei meine Grundlage — sie zeigen, wer du wirklich bist und wo deine tiefsten Muster liegen. Mit EMDR, Brainlog® und innerer Kindheilung lösen wir sie auf.

Meine Mission: wirklich frei sein — und zeigen, dass es auch für dich möglich ist. Egal wo du gerade stehst.